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Sport & Freizeit



Windsurfen

Windsurfen

Unter den Wassersportarten zählt Windsurfen zu der wohl beliebtesten Sportart. Vor allem bei Jugendlichen und jungen Menschen ist Windsurfen sehr gefragt. So hat sich der in den 1960ern in Amerika erfundene Sport weltweit etabliert und wird jährlich mit etlichen Wettkämpfen, wie der Weltmeisterschaft der Professional Windsurfers Association (PWA), gekrönt. Hauptmerkmal des Windsurfens ist, wie der Name schon sagt, das Nutzen des Windes in Verbindung mit einem Surfbrett. Der Sportler steht dabei auf eben diesem und hält sich mit den Händen an der seitlichen Aufmachung des Segels, der Gabel, fest. Durch das Bewegen des Segels und das "Auffangen" des Windes kann der Fahrer Geschwindigkeit aufnehmen und Kurven auf dem Wasser fahren. Bei Wellengang bedarf es natürlich etwas Geschicks, um sich nicht vom Surfbrett drängen zu lassen.

überhaupt ist es nicht einfach, das Windsurfen zu erlernen. Die größte Schwierigkeit liegt darin, das Gleichgewicht auf dem Surfbrett zu halten und gleichzeitig das Segel zu bedienen. Sobald der Fahrer Fahrt aufgenommen hat, kann er sich bei starkem Wind sogar gegen das Segel legen, also als Gegengewicht fungieren. Das Windsurfen lernt man bei einem Lehrgang in einer speziellen Segelschule. Nach Abschluss des meist zwei Wochen andauernden Kurses muss der angehende Sportler eine theoretische sowie eine kurze praktische Prüfung ablegen. Erst dann erhält er einen Segelschein, der ihn auch zum Mieten eines Surfbretts samt Ausrüstung ermächtigt. Beliebte Windsurfgebiete sind beinahe alle offenen Meere mit genügend Wind und einigermaßen ruhigem Wellengang. Vor allem die Nordsee ist für deutsche Windsurfer wie geschaffen. Natürlich kann bei genügend Wind auch auf Seen, wie beispielsweise dem Bodensee, gesurft werden.