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Volontariat

Volontariat

Wer beruflich den Einstieg in die Bereiche Presse, Verlag und Medien schaffen möchte, kommt in aller Regel, auch als sehr erfolgreicher Studienabsolvent, nicht um die Absolvierung eines längeren Volontariats bei einem potentiellen Arbeitgeber herum. Ein Volontariat ist zwar meist deutlich besser bezahlt als ein Praktikum, dennoch kann es für die Absolventin oder den Absolventen eine echte Herausforderung sein, nach dem Studium noch einmal für zwölf oder 24 Monate quasi in die Lehre zu gehen. Um aus der Zeit des Volontariats möglichst viel mitzunehmen, sollten einige wichtige Punkte beachtet werden.

Da die Zeit des Volontariats eine Zeit der Ausbildung ist, kommt es darauf an, einen Arbeitgeber zu finden, der bereit ist, dem Berufsanfänger Einblick in viele Bereiche des Unternehmens und der Tätigkeit zu gewähren, und der im Absolventen nicht nur eine günstige Arbeitskraft sieht. Idealerweise beschäftigen sich angehende Volontäre also schon im Vorfeld intensiv mit dem potentiellen Arbeitgeber und stellen auch in der Bewerbungsphase viele Fragen, die Aufschluss über diesen entscheidenden Punkt geben. Aktuell gibt es eine Tendenz zu eher längeren Volontariaten. Wenn die Bezahlung während des Volontariats stimmt, ist dies natürlich kein großes Problem. Leider ist dies nur selten der Fall. Studentinnen und Studenten sollten im Zweifelsfall also ein kürzeres Volontariat bevorzugen und sich während des Volontariats sehr intensiv darum bemühen, möglichst viel mitzunehmen und auch tatsächlich Einblick in alle relevanten Abteilungen des Unternehmens zu bekommen. Vor allem Unternehmen in den Bereichen Medien und Neue Medien decken meist eine sehr breite Palette von Verantwortungsbereichen ab, deren Inhalte im Studium, wenn überhaupt, nur angeschnitten wurden.