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Sport & Freizeit



Tauchen

Tauchen

Die Sportart des Tauchens zählt zu den Wassersportarten. Doch im Gegensatz zum Schwimmen oder Wasserball bedarf es beim Sporttauchen einer speziellen Tauchausrüstung und etlicher Tauchgänge, um ein erprobter Taucher zu werden. Es gibt zwei Arten des Sporttauchens. Bei der einen taucht der Sportler nur mit der so genannten ABC-Ausrüstung. Dazu zählen die Taucherbrille, Schnorchel, Flossen und gegebenenfalls ein Neoprenanzug. Bei dieser Art des Sporttauchens kommt es vor allem auf die körperliche Fitness, das Lungenvolumen sowie die psychische Belastbarkeit an, denn man muss beim Tauchgang ohne Luft auskommen. Disziplinen können beispielsweise das Streckentauchen oder das Tieftauchen sein.

Daneben gibt es noch das Tauchen mit Atemgeräten. Die klassische Variante ist das Tauchen mit einem Druckluftgerät, also einer Druckluftflasche. Es gibt noch weitere Arten, wie das Helmtauchen oder das Tauchen mit Kreislaufgeräten. Diese Varianten werden allerdings hauptsächlich von Berufstauchern, wie beispielsweise Siloreinigern, angewendet. Beim Sporttauchen mit Druckluftflasche kommt es nicht auf Schnelligkeit oder Kraft an, wie bei manch anderen Sportarten. Das Gefühl, sich unter Wasser zu befinden, und das Wahrnehmen der Unterwasserwelt stehen im Vordergrund. Doch da ein Tauchgang auch viele Gefahren birgt, wird in der Regel mit mindestens zwei Tauchpartnern getaucht, was wiederum eine gewisse Teamfähigkeit erfordert. Kommuniziert wird übrigens per Zeichensprache.

Zur Ausrüstung gehören neben der Druckluftflasche noch etliche weitere Geräte. Beispielsweise das Jacket, welches der Taucher wie eine normale Jacke anzieht. An diesem befinden sich neben der Flasche noch Zusatzgeräte wie das Finimeter zur Kontrolle des Flaschendrucks, Tiefenmesser, Atemregler und ein Notschalter, der veranlasst, das Jacket automatisch mit Luft aus der Druckluftflasche zu füllen, wodurch der Taucher in Sekundenschnelle auftaucht. Wie bereits erwähnt, birgt das Tauchen einige Gefahren. Die bekannteste Gefahr ist der so genannte Tiefenrausch, bei dem der Taucher die Orientierung verliert und oftmals noch unter Wasser stirbt. Aufgrund der zahlreichen Gefahren ist das Besuchen einer Tauchschule und das Ablegen einer Prüfung zum Erhalt eines Tauchscheins Pflicht. Erst dann kann der Taucher in aller Welt eine Tauchausrüstung ausleihen und auf Tauchgang gehen. Die beliebtesten Tauchregionen sind natürlich Mittelmeergebiete wie ägypten, Türkei oder Griechenland. Auch Korallenriffe vor der Küste Australiens sind ein Anziehungspunkt für Sporttaucher aus aller Welt.