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Holzpelletheizung

Holzpelletheizung

Holzpellets werden als regenerative und damit Kohlendioxid-neutrale Energiequelle für Heizungen immer beliebter. Die Verfeuerung der genormten Presslinge aus unbehandeltem und daher schadstoffarmem Restholz erzielt in geeigneten Brennern einen Wirkungsgrad bis zu 90 %.

Als Einzelöfen gibt es Pellet-Heizungen, deren Wärme direkt an die Raumluft abgegeben wird, Kachelöfen sind eine gemütliche Variante. Sogar Kaminöfen mit Pellet-Befeuerung sind erhältlich. Sicher bietet eine Zentral-Heizung den größten Komfort. Wie auch bei anderen Befeuerungsarten sorgt ein Brenner für die Erwärmung eines Warmwasserspeichers, in dem eine ausreichende Wärmemenge vorgehalten werden kann. Die Beschickung des Brenn-Reaktors erfolgt automatisch mittels einer Förderschnecke, die direkt in die Brennkammer führt, wo die Pellets elektrisch gezündet werden. In hoch entwickelten Pellet-Brennern werden Betriebstemperatur, Verbrennungsluft und Brenngut-Bedarf vollautomatisch reguliert. Der erforderliche Wartungsbedarf einer Pellet-Heizung ist mit dem einer Gas-Heizung vergleichbar. Nur drei- bis fünfmal im Jahr muss der Betreiber der Heizung den Aschekasten leeren. Einmal pro Jahr müssen die energiereichen Presslinge in der Regel angeliefert werden.

Allgemein bekannt ist mittlerweile, dass bei Pellet-Brennern die Heizkosten niedriger liegen als bei gas- und ölbetriebenen Öfen. Die Preise für Holzpellets haben sich in den letzten drei Jahren als recht stabil erwiesen, der Ankauf des Brennguts erfolgt am günstigsten im Mai. Für einen Pellet-Ofen muss der Hausherr zwischen 8.000 Euro und 13.000 Euro ausgeben. Er kann auch auf eine staatliche Bezuschussung von etwa 2.000 Euro hoffen. Wird eine Pellet-Heizung mit einer Solaranlage kombiniert, greift Vater Staat noch tiefer in die Tasche und zahlt bis zu 3.400 Euro dazu.