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Handytarife

Handytarife

Das Handy ist eines der wichtigsten Gebrauchsgegenstände des heutigen Alltags. Die Netze werden immer schneller, LTE-Net heißt das neue Zauberwort. Doch wieviel ist diese Dienstleistung wert und wieviel muss man dafür bezahlen? Handytarife gibt es wie Sand am Meer und es ist nicht einfach, den Überblick zu behalten. Dennoch können bei Beachtung einiger wichtiger Punkte grobe Fehler beim Abschluss von Handyverträgen vermieden werden.

Bevor man in ein Handygeschäft geht und sich über die vielen verschiedenen Tarifmöglichkeiten informiert, sollte man eine ganz genaue Analyse seiner eigenen Telefongewohnheiten durchführen. Dazu verwendet man die Einzelgesprächsnachweise der letzten drei Monate, die man entweder über das Serviceportal des jeweiligen Netzbetreibers oder nach einer Anfrage über die Serviceline bekommt. Zunächst rechnet man sich aus, wie viele Minuten man im Schnitt pro Monat innerhalb Deutschlands telefoniert. Dabei ist es wichtig, dass man jede angebrochene Minute auf die nächste volle Minutenzahl aufrundet, denn es gibt kaum einen Netzbetreiber, der auf die Sekunde genau abrechnet. In den meisten Fällen wird jede angebrochene Minute voll verrechnet. Dazu kommt die Information, in welche Netze man telefoniert Festnetz oder Handynetze und an welchen Wochentagen. Als Nächstes wird die durchschnittliche Menge an verschickten SMS berechnet. Wenn die Anzahl der Telefonate ins oder im Ausland mehr als 5 % der Gesamtsumme ausmacht, so sollte man sich auch diese Anrufdauer mit dem jeweiligen Zielland notieren.

Wer sich mit einem Tabellenkalkulationsprogramm auskennt, der gibt diese Daten gleich dort ein. Nun beginnt die Vergleichsarbeit. Mit den Durchschnittswerten kann man sich genau ausrechnen, wie viel man bei Netzbetreiber A, B, C usw. in den verschiedenen Tarifen bezahlen würde. Nun muss man noch vergleichen, wie lange die jeweilige Vertragsdauer ist, denn grundsätzlich wurde das mobile Telefonieren in den letzten Jahren immer günstiger. Wer sich nicht für zwei Jahre binden möchte, der sollte sich auf Prepaidprodukte konzentrieren, da es hier überhaupt keine Bindefrist gibt. Nur bei einer richtig großen Ersparnis sollte man einen langfristigen Vertrag eingehen.

Mittlerweile bieten auch viele Netzbetreiber einen Onlinevergleich an, bei dem man ähnlich unserem Berechnungsmodell seine Gesprächsdaten oder -vorlieben angibt und einen möglichst günstigen Tarif vorgeschlagen bekommt. Wie unabhängig diese Berechnung jedoch ist, lässt sich schwer einschätzen.