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Finanzen



Baufinanzierung

Baufinanzierung

Es werden wohl nur die wenigsten Immobilienkäufer in der Lage sein, den Kauf einer Immobilie aus ihrem Ersparten bestreiten zu können. Daher sind die Erwerber auf die Hilfe der Banken angewiesen, die ihnen entsprechende Kredite zur Verfügung stellen. Dabei sollte eine Baufinanzierung immer auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Erwerber abgestimmt sein und sicherstellen, dass diese ihre Kredite auch dann noch regelmäßig bedienen können, wenn aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Familienzuwachs das zuvor ausreichende Einkommen sich reduziert.

Wie die Baufinanzierung zusammengestellt wird, hängt maßgeblich davon ab, ob z.B. ein zuteilungsreifer Bausparvertrag vorhanden ist. Das Bauspardarlehen ist wegen des günstigen Zinssatzes ein guter Baustein für eine Immobilienfinanzierung, zumal für die Tilgung auch die vermögenswirksamen Leistungen herangezogen werden können. Zudem können Darlehen der KfW oder der Förderbanken der Bundesländer beantragt werden. Sind bereits Kinder vorhanden, so eignen sich eignen sich die Darlehen der Förderbanken in besonderer Weise, denn sie sind nahezu zinslos. Durch den hohen Tilgungsanteil wird stattdessen gewährleistet, dass das Darlehen sehr schnell abgezahlt werden kann.

Ähnlich verhält es sich bei einem Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Der Zinssatz ist infolge der Finanzkrise nicht unbedingt attraktiv. Allerdings besteht bei einem solchen Darlehen die Möglichkeit, es für einige Jahre tilgungsfrei zu stellen. Gerade zu Beginn der Baufinanzierung kann das für den Erwerber von Vorteil sein. Allerdings gilt bei einer Baufinanzierung: Nie mehr Haus kaufen, als man sich leisten kann. Denn die aktuell günstigen Zinsen können in der Anschlussfinanzierung deutlich höher sein. Insofern sollte auch genügend Eigenkapital, etwa 10 % der Finanzierungssumme, vorhanden sein. Eine der extremsten Varianten sind Baufinanzierungen bis 120 % Beleihung.